Filterkuchen

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Begriff Definition
Filterkuchen

Filterkuchen bezeichnet den Rückstand aus zurückgehaltenen Stoffen in einer Kammerfilterpresse. Kammerfilterpressen werden auch bei der Herstellung von Lebensmitteln, beispielsweise beim Winemaking, eingesetzt. Weinhefe beschreibt dort den Charakter des Filterkuchens eindeutig.

Bei der Verwitterung der Gesteine des ca. 400 Millionen Jahre alten Rheinischen Schiefergebirges entstanden im Westerwald durch Erosion mittels Wasser große und vereinzelt am Hunsrück- und Taunussüdrand kleine Tonvorkommen. Diese bestehen aus sehr feinkörnigen Komponenten, überwiegend mit einer Korngröße von unter 0,002 mm. Im Steinbruch Sooneck wird dieser Verwitterungsprozess im Zeitraffer nachvollzogen. Nach dem Sprengen werden die feinsten Fraktionen durch Siebe trocken abgetrennt. In der Nassaufbereitung werden mittels Wasser die Korngrößen von unter 0,002 mm aufkonzentriert, dabei aber auch der Quarzgehalt abgesenkt. Um das Wasser wieder nutzen zu können, wird der Rheinstein-Ton in einer Kammerfilterpresse auf einen für die Kunden optimalen Wassergehalt entwässert und wiederverwendet. Dabei gewährleistet eine fortlaufende Qualitätskontrolle, dass mit dem Rheinstein-Ton ein Produkt für Baustoffe mit den für die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten besten Eigenschaften entsteht und zugleich eine Bodenverbesserung erreicht wird.

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