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Begriff Definition
Salze

Als Salze bezeichnet man eine große Gruppe chemischer Verbindungen, die aus elektrisch positiv geladenen Kationen und negativ geladenen Anionen aufgebaut sind. Der Zusammenhalt der Salze in kondensierter Phase beruht hauptsächlich auf der elektrostatischen Anziehung zwischen den gegensätzlich geladenen IonenWikipedia

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Schadstoffglossar Bund
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Schamottestein

Der Rohstoff für den Schamottestein sind Tonminerale. Man spricht von Schamotte, solange ausschließlich Ton im Versatz verwendet wurde. Die Grünkörper können jedoch nicht aus reinem Ton geformt werden, da sonst eine enorme Brennschwindung einträte, die zu Rissen und Verformungen beim Brennen der Steine führte.

Es wird daher zunächst Schamottekörnung hergestellt. Dazu wird Rohton plastisch aufbereitet, grob zerkleinert und getrocknet. Danach wird er bis zur maximalen Mullitbildung gebrannt, danach gebrochen oder gemahlen und das Zwischenprodukt wird durch Sieben in Grob-, Mittel- und Feinkorn fraktioniert. Diese Schamottekörnung wird nun wieder mit einem gewissen Anteil ungebrannten Rohtons gemischt, der zur Bindung der Schamottekörnung und zur Ergänzung des Gefüges dient.

Der verwendete Ton sollte möglichst rein sein. Einfacher Lehm enthält in der Regel einen relativ großen Quarzanteil, der eine qualitativ minderwertige saure Schamotte ergibt. Ein möglichst hoher Kaolinitanteil im Ton ist von Vorteil, da dieser keine Alkalien mitbringt.

Zusätze von Periklas (MgO) bewirken eine Cordierit-Bildung, welche die Temperaturwechselbeständigkeit (TWB) auf Grund des kleineren WAK stärkt, aber die Temperaturbeständigkeit leicht senkt.

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Schaumglas

Die Fertigung von Schaumglas erfolgt, indem das Glas geschmolzen und aufgeschäumt wird.

Als Rohstoff für Schaumglas wird zu 66 % bis 98 %[2] Altglas verwendet. Dadurch entfällt ein großer Teil der energieaufwändigen Vorstufe der Glasherstellung aus Quarzsand. Als weitere Rohstoffe werden FeldspatDolomitEisenoxideMangandioxid und Natriumkarbonat eingesetzt.

Nach der Glasschmelze wird das erkaltete Glas in Kugelmühlen zermahlen, mit einer kleinen Menge Kohlenstoff versetzt und in Formen aus Edelstahl gegeben. Diese durchlaufen anschließend einen Aufschäumofen; dabei entsteht im Produkt eine hermetisch geschlossene Zellstruktur aus dünnen Glaswänden, die beim Abkühlen im Streckofen erhalten bleibt. Nach dem Abkühlen verbleibt im Zellinneren ein dauerhafter Unterdruck von ca. 0,5 bar, wodurch die Wärmeleitfähigkeit zusätzlich herabgesetzt ist.[3]

Bei einem energetisch günstigeren Verfahren wird in einem Tunnelofen das Gemisch aus Glasmehl und Schäumadditiv ohne Formenguss zu einem Endlosband geschäumt. Durch starke Abkühlung bricht das Band am Ende des Prozesses zu Schaumglas-Schotter. Es treten Korngrößen von beispielsweise 10 bis 60 mm auf

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Schlacke
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Schnellpyrolyse

Schnellpyrolyse

(häufig auch als Flash-Pyrolyse, Blitzpyrolyse bezeichnet). Verfahren zur Erzeugung von flüssigen Rohstoffen (Pyrolyseöl, Bioöl) aus Biomasse, siehe auch Pyrolyse. Insbesondere im Vergleich zu Holz schwierige Biobrennstoffe wie Getreide/Getreidestroh, Gras, Wasserpflanzen, die durch hohen Asche- und Heteroatomgehalt problematische Brennstoffe sind, können so verwertet werden. Die Schnellpyrolyse wird hier unter Luftabschluß z. B. bei knapp 500 °C und unter Atmosphärendruck im Sekundenbereich durchgeführt. Nebenprodukte (Pyrolysekoks, -gas) werden möglichst minimiert und verwertet. Das gewonnene Bioöl kann prinzipiell als Brenn-/Treibstoff oder nach Vergasung zu einem Rohsynthesegas zur Erzeugung von Kraft- und Chemierohstoffen genutzt werden.

 

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