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Delokalisiert

Von Delokalisierung (oft auch π-Elektronen-System) wird in der Chemie gesprochen, wenn ein oder mehrere Elektronen in einer Atomgruppe, sprich einem Molekül oder Molekülion, nicht genau lokalisierbar, sondern über die einzelnen Atome verteilt ist.[1] Zur Beschreibung dieser Ladungsverteilung nach der VB-Theorie verwendet man mesomere Grenzstrukturen.

 
Delokalisiertes Molekülorbital bei Benzol
 
Grenzstrukturen des Benzols – Kekulé 1872

Ein Spezialfall delokalisierter Ladungen findet sich in konjugierten Systemen aromatischer Verbindungen. Ihre π-Elektronen sind nicht in isolierten, zwei Kohlenstoff-Atomen zugehörigen π-Orbitalen lokalisiert, sondern gehören Molekülorbitalen an, die sich über mehrere C-Atome erstrecken; die π-Elektronen sind in einer „Elektronenwolke“ über die Kohlenstoffatome des gesamten aromatischen Systems verteilt. Ein klassisches Beispiel für ein solches aromatisches Molekül mit delokalisierten π-Elektronen ist Benzol

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Diamagnetismus

Diamagnetismus ist eine der Ausprägungsformen des Magnetismus in Materie. Diamagnetische Materialien entwickeln in einem externen Magnetfeld ein induziertes Magnetfeld in einer Richtung, die dem äußeren Magnetfeld entgegengesetzt ist. Diamagnetische Materialien haben die Tendenz, aus einem inhomogenen Magnetfeld herauszuwandern. Ohne äußeres Magnetfeld haben diamagnetische Materialien kein eigenes Magnetfeld, sie sind nichtmagnetisch.

Der Proportionalitätsfaktor der Feldabschwächung wird durch die relative Permeabilität {\displaystyle \mu _{r}}\mu _{r} (bzw. die magnetische Suszeptibilität {\displaystyle \chi =\mu _{r}-1}{\displaystyle \chi =\mu _{r}-1}) bestimmt[1] und ist bei Diamagneten kleiner als 1 (vgl. Paramagnetismus).

In der Physik werden alle Materialien mit negativer magnetischer Suszeptibilität und ohne magnetische Ordnung als diamagnetisch klassifiziert. Die am stärksten diamagnetischen Elemente unter Normalbedingungen sind Bismut und Kohlenstoff.

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Druckfestigkeit Beton

The compressive strength increases at 5% of biochar replacement rate is due to the high-water
absorption capacity of biochar compared to other materials in the mix. This helps to keep the moisture content internally,
which supports the strength development [33,37]. Higher percentage of biochar replacement reduced the cement content,
thus less cement and internal moisture in the biochar induced low workability and compaction difficulty. This was the
reason for the strength reduction observed in the sample with 10 % and 20 % rate biochar. However, biochar could be used as
an effective substitute for cement up to 5% to improve the compressive strength and reduce carbon intensiveness of concrete
or mortar.

 

Quelle: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2214509521000553

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