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Nährstoffmangel

Begrenzung der CO2-Aufnahme durch Nährstoffmangel:
Enthält der Boden nicht genügend Nährstoffe, wachsen die Pflanzen langsamer. Sie können dann auch nicht so viel CO2 aufnehmen. Bei Berechnungsmodellen der CO2-Aufnahme von Ökosystemen sollte dies berücksichtigt werden. Solche Modelle liegen für Stickstoff und Phosphor bereits vor. Langfristig ist besonders mit Problemen bei der Phosphorversorgung zu rechnen.

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Synonyms - CO2,Phosphor,Stickstoff
Molekularsieb

Molekularsieb (oder auch kurz Molsieb) ist die funktionelle Bezeichnung für Stoffe, die eine hohe Adsorptionskapazität für Gase, Dämpfe und gelöste Stoffe mit bestimmten Molekülgrößen haben. Durch eine geeignete Wahl des Molekularsiebes ist es möglich, Moleküle verschiedener Größen zu trennen. Neben Zeolithen gibt es auch Kohlenstoffmolekularsiebe (engl. carbon molecular sieve oder molecular sieving carbon). Einerseits sind diese prozessbedingt noch etwas teurer, andererseits können diese während der Pyrolyse für eine bestimmte Trennung spezialisiert werden. (Wikipedia)

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Mol

Im Jahr 1960 wurde die atomare Masseneinheit als 1⁄12 der Masse des 12C-Atoms festgelegt.

Entsprechend wurde das Mol definiert als die Stoffmenge eines Systems, das aus ebenso vielen Einzelteilchen besteht, wie Atome in 12 Gramm des Isotops Kohlenstoff-12 (12C) enthalten sind. 1 mol 12C-Atome hatte also definitionsgemäß eine Masse von 12 g. (Ein Mol Atome natürlichen Kohlenstoffs hingegen hat aufgrund der Beimischung anderer Isotope eine Masse von ca. 12,0107 g.)

(Wikipedia)

 

1 Mol CO2 44 Gramm
1 MOL C = 12 Gramm

3.67 Faktor: 1000 kg Kohlenstoff binden demnach ca. 3670 kg CO2

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Synonyms - CO2- Gewicht,Gewicht Kohlenstoff
Mitochondrien

Mitochondrien pflanzlicher Zellen sind etwas ganz Besonderes: Sie sind nicht nur für die allgemein bekannten Grundfunktionen im Energiestoffwechsel zuständig, sondern zeichnen sich durch Zusatzfunktionen aus, die oftmals in einem Bezug zur Photosynthese stehen.

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Lipophob

Lipophob bedeutet, dass ein flüssiger Stoff sich nicht mit Ölen und Fetten mischen lässt. Dies beruht auf den unterschiedlichen Bindungseigenschaften lipophober Stoffe. Die meisten lipophilen Stoffe sind hydrophil, lassen sich also gut mit Wasser mischen. Das Gegenteil von lipophob ist lipophil.

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Lipophil

Eine Substanz wird als lipophil bezeichnet, wenn sie sich gut in Fetten und Ölen lösen lässt oder ihrerseits Fette und Öle gut lösen kann. Beispiele für lipophile Substanzen sind Erdöl sowie biogene Öle und Fette.

(Wikipedia)

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Lignin

Es sind feste Biopolymere, die in die pflanzliche Zellwand eingelagert werden und dadurch die Verholzung der Zelle bewirken.

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Synonyms - Lignine
Leitungskataster

Digitale Pläne aller Leitungsverläufe und Angaben zu Wasser, Abwasser, Strom, Gas, Telecom u.a. Auf einen Blick wird in StreetTrace die Gesamtsituation für Planungen sichtbar.

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Koks

Koks ist ein poröser, stark kohlenstoffhaltiger Brennstoff mit hoher spezifischer Oberfläche, der aus Kohle durch Wärmeeinwirkung unter Sauerstoffabschluss erzeugt wird, wobei die flüchtigen Bestandteile der Kohle abgetrennt werden. Wikipedia

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Kohlenstoffsenke

Als Kohlenstoffsenke (auch Kohlendioxidsenke oder CO2-Senke) wird in den Geowissenschaften ein natürliches Reservoir bezeichnet, das – in geologischen Zeitmaßstäben betrachtet – vorübergehend Kohlenstoff aufnimmt und speichert. Kohlenstoffsenken sind Teil des Kohlenstoffkreislaufs und haben seit Urzeiten eine große Bedeutung für das Erdklima. Im 21. Jahrhundert erlangen sie besondere Aufmerksamkeit, weil sie das menschengemachte Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre aufnehmen und damit den Treibhauseffekt abschwächen können. Andererseits besteht auch das Risiko, dass bei geänderten Rahmenbedingungen CO2 aus Kohlenstoffsenken wieder entweicht. Daher spielen sie im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung eine wichtige Rolle.

(Wikipedia)

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Kohlenstoff-Chemie

HTC-Kohle kann auch für die klassische Kohlechemie zur Herstellung von Plattformchemikalien genutzt werden. Der erfolgreiche Betrieb einer Pilotanlage zur Herstellung eines hochreinen Synthesegases auf Grundlage von HTC-Kohle ist bereits gelungen. Auch der Verwertungspfad über die Herstellung von Kalziumkarbid sowie die darauf aufbauende Acetylen-Chemie bietet denkbare, vielversprechende Nutzungsmöglichkeiten.

(Quelle: Fraunhofer Institute for Technological Trend Analysis INT)

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Kohlenstoff

Eines der wichtigsten Elemente des Lebens: Kann die meisten Verbindungen mit anderen Stoffen eingehen. Als Endprodukt einer Pyrolyse macht es andere Materialien zu Hochleistungs-Werk- und Nutzstoffen (Futtermittel, Dünger, Asphalt, Beton, Ton, Gips, Filter, organische Kunststoffe u.a.m).

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Kationenaustauschkapazität KAK

Kationenaustauschkapazität, KAK, ein Maß für die Menge der Kationen (positiv geladene Ionen), die ein Stoff adsorbieren und gegen in Lösung befindliche Kationen wieder austauschen kann. Die KAK ist eine wichtige Bodenkenngröße und steigt mit steigendem pH-Wert der Austauschlösung.

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Kationen- Austauscher

Als Kationen- Austauscher (Kolloide) bezeichnet man die negativ geladenen Tonminerale und Huminstoffe, die in der Lage sind, positiv geladene Ionen, Kationen, (Ca++, Mg++, K+, Na+, NH4+, aber auch H+ und Al3+) wie ein Magnet zu binden und austauschbar zu speichern. Man kann es sich vorstellen wie eine Batterie: Je größer die Kapazität, desto mehr kann gespeichert werden. Für die Nährstoffspeicherung und das Austauschvermögen des Bodens aber auch die Bodenstruktur und damit letztlich die Bodenfruchtbarkeit ist die KAK von grundsätzlicher Bedeutung. Insbesondere das zweiwertige Kation Ca++ ist für die Bodenstrukturbildung entscheidend, da es aufgrund seiner chemischen Struktur besonders gut in der Lage ist, die negativ geladenen Tonminerale und Humusteilchen zu verbinden („Flockung“) und dadurch ein stabiles Krümelgefüge zu bilden. Dieses sorgt für eine gute Luft- und Wasserführung des Bodens, welche sich positiv auf das Pflanzenwachstum auswirkt.

Der optimale Belegungsanteil von Ca++ am Austauscher sollte etwa 80% betragen. Einen größeren Anteil sollte Magnesium mit 10-15% einnehmen und die übrigen Plätze werden von Kalium-, Natrium-, Ammonium und weiteren positiv geladenen Elementen aufgefüllt.

Ein entscheidender Einflussfaktor für die KAK ist der pH-Wert. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass mit steigendem pH-Wert (bis zur Neutralität) die KAK des Bodens zunimmt. Bei Versauerungsprozessen und niedrigen pH-Werten < 5,5 befinden sich vermehrt Wasserstoffionen (H+) in der Bodenlösung. Diese verdrängen die für das Pflanzenwachstum wichtigen basischen Kationen von den Austauschern, welche sich dann frei in der Bodenlösung befinden und auswaschungsgefährdet sind. Sobald der Anteil an Kalzium und Magnesium am Austauscher unter 80% fällt, ist mit negativen Auswirkungen auf das Bodengefüge zu rechnen. Die Tonminerale und Humusteilchen sind nicht mehr gebunden, werden ausgewaschen und reichern sich im Unterboden an.

Versauerungsprozesse sorgen für eine sinkende Kationenaustauschkapazität und beeinflussen das Gefüge des Bodens, den Wasser- und Lufthaushalt, die Nährstoffspeicherfähigkeit und die biologische Aktivität negativ.

(Eurofins)

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Katalysator

Als Katalysator (von der Katalyse, griechisch , katálysis - Auflösung mit lateinischer Endung) bezeichnet man in der Chemie einen Stoff, der die Reaktionsgeschwindigkeit einer chemischen Reaktion beeinflusst, ohne dabei selbst verbraucht zu werden. Dies geschieht durch Herauf- oder Herabsetzung der Aktivierungsenergie.

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Synonyms - Katalysatoren