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Klimawandel?

Temperaturanstieg

Versauerung

Gleichgewicht

Boden

Biomassegleichgewicht

Steigende atmosphärische CO2-Konzentrationen steigern i.d.R. auch die Menge an Biomasse. Doch wichtig dabei ist die Versorgung mit Wasser und Nährstoffen. Und mehr CO2 in der Luft kann auch die Stickstoffaufnahme sowie den Gehalt wichtiger Spurenelemente wie Zink und Eisen verringern. M. a. W.: Der Nährgehalt solcher Biomassen sinkt, da weniger Proteine gebildet werden können.

 

Bodenerosion

Steigende atmosphärische CO2-Konzentrationen führen auch zu Starkregen. Schwächere, nährstoffarme Ackerböden verlieren dabei immer mehr wertvolle Elemente durch Auswaschungen.

 

Versauerung

Steigende atmosphärische CO2-Konzentrationen im Wasser erhöht den pH-Wert - das Wasser wird saurer. Dabei werden wichtige Teile des Wasserökosystems, welche auf Kalk aufbauen zerstört. Zudem nimmt bei steigenden Wassertemperaturen die Aufnahmefähigkeit der Gewässer ab, überschüssiges CO2 aufzunehmen.
 

Auftauprozesse

Steigende Temperaturen lösen einen Teufelskreis aus: Nordische Moore und Tundren sowie Permafrostgebiete und Vergletscherungen an den Polen tauen auf, bzw. stossen grosse Mengen bislang gebundenes CO2 in die Atmosphäre aus.
 

"Eiszeiten fallen in Zukunft aus!

 

Alle 100'000 Jahre erlebt die Erde eine Eiszeit. Doch wegen der Treibhausgase in der Atmosphäre wird es keine Ausbreitung der Gletscher mehr geben."

titelte die Neue Zürcher Zeitung 2016. In der Tat rumort es auch klimatisch auf unserem Planeten. Die beiden nebenstehenden Kurven zeigen das Bild: Die Keeling-Kurve misst seit 1958 die Konzentration von CO2 an einem Punkt auf Hawaii, welcher weit weg ist von zivilisatorischen Verschmutzungen. Heute sind zahlreiche weitere Messstationen weltweit in Betrieb. 

Die Kurve zeigt einen charakteristischen, schwankenden Jahresverlauf, der den Vegetationszyklus der Nordhemisphäre widerspiegelt. Im (Nord-)Frühling und Sommer überwiegt die pflanzliche Aufnahme von CO2, was sich in einem – abhängig vom Ort der Messung zeitverzögerten – Konzentrationsrückgang zeigt. Im Herbst und Winter gibt die Vegetation netto CO2 ab, es kommt zu einem Konzentrationsanstieg.

Während der letzten 800.000 Jahre war die Konzentration von Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre nie größer als 300 ppm. In den 750 Jahren zwischen 1000 und 1750 n. Chr. lag der CO2-Anteil in der Erdatmosphäre zwischen 275 und 285 ppm. Lag der CO2-Anteil in der Erdatmosphäre Anfang der 1950er Jahre noch bei etwa 310 ppm, ist er im Frühjahr 2013 an der Messstation am Mauna Loa erstmals auf 400 ppm gestiegen. Am 11. Mai 2019 wurde ein neuer Höchststand von 415,26 ppm erreicht. (Quelle Wikipedia)

Zwei Ereignisse überlagern sich

Die zweite Kurve zeigt das Auf und Ab der Eiszeiten. Nach Ende der Weichsel-Eiszeit vor ca. 9'700 Jahren begann sich die Erdatmosphäre zu erwärmen.  Erwärmung heisst auch verschnellerte chemische Abläufe und Verwitterungen, welche auch Einfluss auf den CO2-Kreislauf haben. Kenntnisse aus Bohrkernen zeigen nun, dass die aktuelle CO2-Konzentration von über 400 ppm der Erdatmosphäre von vor 3.6 Millionen Jahre entspricht. Also ziemlich heiss, schwül und stickig!


Einige informative Quellen, welche einfach den Mechanismus erklären:

https://www.swissinfo.ch/ger/wann-kommt-die-naechste-eiszeit-/3943342

https://www.klimafakten.de/fakten-statt-behauptungen/fakt-ist

https://youtu.be/eJpj_oTKBh8  (Schulungsfilm der Universität Bremen)

https://youtu.be/8Okp_THBQr0 (Thema Erosion vom Bayrischen Rundfunk)