Polarität

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Polarität

Allen Stoffen eigen ist ihr Verhalten mit anderen Stoffgruppen. Die Bindung bzw. Mischung der Stoffe wird auch mit dem Konzept der Polarität/Unpolarität beschrieben. Für Nicht-Chemiker ist jedoch der Einstieg in das Themen ziemlich schwierig und kompliziert. Hier also nur eine sehr einfache Darstellung:

Beispiele von polaren Stoffen: Wasser (bis ca. 200°C, dann wird es unpolar), Salze, Zucker, Harnstoff
Beispiele von unpolaren Stoffen: Fette, Wachse, Teere, Asphaltbestandteile (Maltene), Benzin, Alkane

Polare Stoffe lassen sich gut mit anderen polaren Stoffen mischen, auflösen, entsprechend reagieren unpolare Stoffe zueinander.

Alkohol: Die Hydroxygruppe im Alkohol ist polar, die Kohlenwasserstoffkette ist dahingegen unpolar. Je größer die Kohlenwasserstoffkette also ist, desto größer ist der unpolare Teil des Moleküls und das Molekül löst sich zunehmend besser in unpolaren Lösungsmitteln wie Benzin.

Somit spielt auch die Grösse und Menge der Moleküle eine Rolle.

Bei der Verbindung von pyrolysiertem Kohlenstoff mit Nähr- oder Schadstoffen spielt dieser Faktor der Verbindung und Löslichkeit auch eine Rolle. Pyrolyse-Kohlenstoff ist selber nicht löslich.

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