Einfache Planungshilfen für Gemeindestrassen, Abwasser/GEP

GEP-Sanierung - die Gründe

Warum GEP für uns alle so wichtig ist

 

 

 

Schutz von Grundwasser und Gewässer ist das oberste Ziel der in den 90iger-Jahren eingeführten Generellen Entwässerungsplanung GEP.

Viele der Abwasserleitungen sind alt, teilweise sogar mehr als 80-100 jährig.

Eine Bestandesaufnahme wurde erstellt.

 

 
 

 

 

Immer mehr Haushalte und Industriebetriebe entsorgen Gebrauchtwasser über diese teils veraltete Kanalisation.

Jedermann ist klar, dass nur eine bessere Kontrolle der Abwasserinfrastruktur, also der Leitungen und ihre Verbindungen zu mehr Sicherheit führen kann.

Alte, beschädigte, undichte Etappen sind zu ersetzen.

Und Schäden an Abwasserleitungen sind oft versteckt.

Daraus können fatale Folgen entstehen: Grundwasser wird durch die Schadstoffe im Abwasser vergiftet. Wir kennen heute rund 140'000 chemische Verbindungen. 30'000 davon lassen sich auch im Abwasser feststellen. Dazu kommen Belastungen durch gesundheitsgefährdende Bakterien, Viren und Pilze.

Und in Zeiten von Corona wird vergessen, dass Bakterien eine Resistenz gegen Antibiotika entwickeln können. Diese Gefahr zukünftiger Pandemien wird unterschätzt.

Auch Gifte gelangen zunehmend in unser Trinkwasser.   

 
 

 

Darum wurde das GEP-Prinzip als eigentlicher Schutz des gesamten Systems der Siedlungsentwässerung aufgebaut.

Nebst dem Zustand der Abwasserleitungen und Schächte sind folgende Themen wichtig:

  • Beurteilung Gewässer
  • Hochwasserereignisse
  • Einleitstellen
  • Fremdwasser
  • Versickerung
  • Einzugsgebiet
  • Gefahren
  • Altlasten

 

 

 

 

Mittels fernsteuerbarer Videoroboter lassen sich die Abwasserleitungen aufnehmen und ihr Allgemeinzustand bestimmen.

 

 

Eine weitere, wichtige Kontrollmassnahme ist die Dichtheitsprüfung einer Leitungsetappe.

Hier werden zwei Abschnitte künstlich zugemacht und damit allfällige Risse und Undichtheiten in dieser Etappe festgestellt.

Das regelmässige Spülen der Leitungen stellt sicher, dass Verstopfungen und allfällige Schäden erkannt und beseitigt werden.

 

Zahlreiche Flickverfahren können heute ohne Komplettersatz einer Etappe gemacht werden. Hier das Beispiel eines Inliners. Ein stabiles Kunststoffrohr, welches das alte Zementrohr 100%ig abdichtet.

In der kommenden GEP-Runde II werden private Hausanschlüsse, regelmässige Unterhalts- und Kontrollarbeiten (Beispiel: Absaugen in Schlammsammler - Bildmitte) und das Verhindern von Betonkorrosion (bessere Belüftung der Anlagen) Priorität haben.

 

Mit dem einfach bedienbaren StreetTrace-Planungs-Werkzeug kann eine Gemeinde rasch die Prioritäten in ihrem Abwassernetz erkennen und Massnahmen einplanen.
 

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