StreetTrace - Digitale Werkzeuge und Orientierungshilfen für das Strassenmanagement
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Warum GEP und GEP-2 wichtige Themen sind:

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Der gesamte Wasserkreislauf ist mit den Massnahmen
der Siedlungsentwässerung GEP und der Generellen
Wasserversorgungsplanung eine umfassende Einrichtung:
InfraTrace kann alle bisherigen Massnahmen und Zustands-
erhebungen in der Gemeindekarte darstellen und trägt damit
zur besseren Planung bei.
Mehr dazu

GEP, GWP und die Erfassung und Kontrolle der
Hausanschlüsse für Abwasser sind zentrale
Instrumente für den Schutz unseres Grundwassers.

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Gemeinden müssen das Thema "GEP" und "GEP-2"
aktiv in die Hand nehmen: Die jüngsten Vorfälle mit
Pestizidrückständen im Trinkwasser sind nur die
sprichwörtliche Spitze des Eisbergs.

GEP

Gemäss der EAWAG (Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz) beträgt der jährliche Investitionsbedarf für die Kanalisation 0.8% des Wiederbeschaffungswertes WBW von 107 Mia. CHF.

Dies sind 440 Mio. CHF pro Jahr. Wegen des aktuellen Zustandes der Kanalisation, der schlechter ist, als das Lebensalter vermuten lässt, ist in den kommenden Jahren mit höheren Kosten in diesem Bereich zu rechnen. Der Peak dürfte 2020 erreicht sein und die Kosten zu diesem Zeitpunkt etwa 1.5-2.0% des WBW ausmachen.

GEP ist eine grosse Herausforderung für alle Beteiligten! Unweigerlich nagt der Zahn der Zeit an den teils 60-70jährigen Kanälen aus Zement und Beton.

Darum ist auch das regelmässige Spülen und periodische TV-Untersuchen der Abwasserinfrastruktur kein Luxus.

Hier einige Schwachstellen, welche eine Abwasserinfrastruktur undicht werden lässt: (siehe auch Bild oben)

 

  • Wurzeln können sich im Kanal verbreiten und den Durchfluss behindern.
  • Wurzeln können auch die Kanalhülle durchstossen und dadurch Lecks verursachen.
  • Kalk- und Urinstein sowie andere Stoffe verhärten sich im Rohr und behindern den Durchfluss.
  • Betonkorrosion durch aggressive Gase und Säuren zersetzt die Rohrhülle und kann sie zum Brechen bringen.
  • Erschütterungen durch Schwerverkehr oder Schäden durch Korrosion können zu Leitungsbrüchen führen: U. U. verheerend für Grundwasser und Trinkwasser!
  • Das periodische Spülen verhindert Blockaden und schwemmt aggressive Stoffe aus. TV-Untersuchungen zeigen Lecks, Risse und andere Problemstellen
  • Mit Dichtheitsprüfungen werden die einzelnen Kanaletappen kontrolliert.
  • Kunststoffinnenrohre können schadhafte Leitungen wieder dichtmachen.
  • Auch das regelmässige Spülen der Schächte verhindert Verstopfungen.

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