InfraTrace - Digitale Werkzeuge und Orientierungshilfen für Infrastruktur, Information und Schulung

Warum eine Infrastruktur-Inventarisierung

Gemeinden sind verantwortlich für den Erhalt ihrer Infrastrukturen.

Seit gut 80-100 Jahren wurden in der Schweiz in den Bereichen Strassenbau, Trinkwasser und Abwasser einige Hundert Milliarden investiert.

Wie jedes andere Bauwerk auch, müssen folglich die Strassen sowie alle Leitungen infolge einer natürlichen Abnützung periodisch auf Sicherheit und Funktionstüchtigkeit hin geprüft werden.

Ein weiteres Bedürfnis, welches eine Inventur nötig macht, ist der Werterhalt und die Kenntnisse über den laufenden Wertverlust der Infrastruktur. Erst mit einer korrekten Einschätzung dieser beiden Faktoren kann eine Gemeinde eine sinnvolle Mehrjahresplanung erstellen.

Wer hat welche Aufgabe?

  • Ingenieurbüros und Baufachleute: Sie sorgen für die korrekte Bemessung und Funktionstauglichkeit der Infrastruktur. Bauunternehmen übernehmen die fachliche korrekte Ausführung.
  • Geometer: Sie führen die amtliche Betreuung der Besitzverhältnisse. Anpassungen und Planänderungen sind ihre Hauptaufgaben.
  • Kanton: Er hat die Oberaufsicht über alle öffentlichen Aufgaben und koordiniert Langzeitprojekte wie Zonenplanung, Forstwesen, Wasser, Trinkwasser, Abwasser etc.
  • Gemeinde/Bauverwaltung: Sie muss jederzeit einen aktuellen Überblick über alle Infrastrukturbelange haben und aktiv diese Betreuung sicherstellen. Ihre Mitarbeiter in den Bereichen Wasser, Abwasser, Strasse sollten rasch und einfach jederzeit Zugriff auf alle wichtigen Informationen haben und bei Bedarf Ergänzungen hinzufügen können (Historisierung).

Beispiele aus Deutschland und Österreich

Es ist nicht Zufall, dass InfraTrace das Thema der Gemeindestrassen bzw. ihr aktueller Zustand und Erhaltungsbedarf in den Mittelpunkt stellt: Die Strasse enthält oft - vorab im Siedlungsgebiet - Werkleitungen. Somit haben wir eine Basis für die Koordination aller Aufgaben: Strassenerhalt/Sanierung mit allfälligen Arbeiten an Werkleitungen.

Gerade in Deutschland werden grosse Anstrengungen unternommen, den Gemeinden beim Erhalt der Gemeindestrassen Unterstützung zu bieten. Organisationen wie das BaST (Bundesanstalt für Strassenwesen), die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e. V. (FGSV), der Deutsche Asphaltverband DAV sowie zahlreiche technische Universitäten und Fachkreise veröffentlichen laufend aktuelle Erkenntnisse rund um das Thema. 

Spezielle Fachgruppen erarbeiten Leitfäden für eine Strasseninventur: Das Ziel ist es, den Gemeinden aussagefähige Kalkulationsgrundlagen für die Zukunft zu bieten.

InfraTrace orientiert sich ebenfalls an diesen Veröffentlichungen!

Schulungsunterlagen

Mit einer Einführung von InfraTrace und StreetTrace (Modul für die Strassenverwaltung) erhält die Gemeinde umfangreiches Schulungsmaterial zum Thema "Asphaltstrassen". Die Bedienung der digitalen Gemeindekarte selber ist einfach und rasch erlernbar. Jedoch für die Betreuung der Gemeindestrassen als Unterhalt, Reparatur und für eine Sanierung bietet InfraTrace eine einfach verständliche Sammlung von Vorgehensweisen in Form von Kurzhandbüchern. Diese können auch für die korrekte Submissionierung benützt werden. Mittelfristig plant die InfraTrace GmbH Workshops für alle beteiligten Zielgruppen wie Bauverwalter, Kommissionen und Werkhöfe.

Kommissionsmitglieder und Gemeinderäte sind oft keine Fachspezialisten der Infrastruktur. Sie entscheiden jedoch über die beachtlichen Mittel, welche dafür investiert werden müssen. Um den Orientierungs- und Entscheidungsprozess zu unterstützen, hat InfraTrace Schulungsgrundlagen geschaffen, welche dem Laien die Zusammenhänge erklärt.

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